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Wareneinsatz & Speisenkalkulation: Verkaufspreis in der Gastronomie berechnen

Wer „Wareneinsatz berechnen Gastronomie Excel“ sucht, bekommt leere Vorlagen mit Makros, die Ihre IT blockiert. Hier tragen Sie Einkaufspreis, Portionsgröße und Ziel-Wareneinsatz ein — und Wareneinsatzquote, Kalkulationsfaktor, Rohaufschlag sowie Netto- und Bruttopreis werden gerechnet. Ob einzelnes Gericht, Menü oder Buffet-Kalkulation pro Person: am Ende laden Sie eine echte Excel-Datei mit lebenden Formeln herunter.

Gemacht für den inhabergeführten Betrieb: Restaurant, Café oder Caterer, der seine Karte selbst kalkuliert und keine Warenwirtschaft im Haus hat.

Stand: Juli 2026

ZutatMengeEinheitEK-PreisVerlust %Kosten
0,45 €
2,04 €
0,38 €
0,12 €
0,12 €
Gesamtkosten Rezept
3,11 €
Kosten / Portion
3,11 €
Empfohlener Netto-Verkaufspreis
10,37 €
Empfohlener Bruttopreis
11,41 €
Faktor
3,33
Rohertrag / Portion
7,26 €

Kostenlos: statische Schwarz-Weiß-Vorschau (berechnete Werte, ohne neu berechenbare Formeln), mit Hinweisbalken. Pro: farbige Datei mit Übersichtsblatt und aktiven Formeln, die sich beim Tippen neu berechnen — ohne Balken, Einmalzahlung, lebenslang.

Hier ist Ihre Pro-Datei

Vorschau aus den soeben eingegebenen Daten — in Farbe, ohne Wasserzeichen. Die Pro-Datei rechnet sich bei jeder Änderung selbst neu.

Pro-Version
Farbige KopfzeilenHervorgehobene SummenÜbersichtsblattAktive FormelnOhne Wasserzeichen
Blatt · Fiche technique
Fiche technique — Burger maison
IngrédientQtéUnitéPU achatPerte %Coût
Pain burger1pièce0,45 €0 %0,45 €
Steak haché 150g0,2kg12,90 €5 %2,04 €
Cheddar0kg9,50 €0 %0,38 €
Salade0kg3,20 €20 %0,12 €
Sauce maison0kg4,00 €0 %0,12 €
Coût total de la recette3,11 €
Blatt · Synthèse
Synthèse — Burger maison
Nombre de portions1
Coût de revient par portion3,11 €
Objectif de food cost30 %
Prix de vente HT conseillé10,37 €
TVA10 %
Prix de vente TTC conseillé11,41 €
Coefficient multiplicateur3,3
Marge brute par portion7,26 €
Einmalzahlung · lebenslanger Zugang · Rechnung inklusive

Die Formeln: Wareneinsatzquote, Rohaufschlag, Kalkulationsfaktor

Kurz gesagt: drei Kennzahlen beschreiben dieselbe Kalkulation. Die Wareneinsatzquote misst den Einkauf am Umsatz, der Rohaufschlag misst den Aufschlag am Einkauf, und der Kalkulationsfaktor ist die Abkürzung, mit der Sie vom Wareneinsatz direkt auf den Verkaufspreis kommen.

Die drei Kennzahlen und ihre Formeln
KennzahlFormelBeispiel (6 € Einsatz, 30 % Ziel)
WareneinsatzquoteWareneinsatz ÷ Nettoumsatz6,00 € ÷ 20,00 € = 30 %
Kalkulationsfaktor1 ÷ Wareneinsatzquote1 ÷ 0,30 = 3,33
Netto-VerkaufspreisWareneinsatz × Faktor6,00 € × 3,33 = 20,00 €
Rohaufschlag(VK netto − Wareneinsatz) ÷ Wareneinsatz(20,00 − 6,00) ÷ 6,00 = 233 %

Der häufigste Fehler ist, den Rohaufschlag mit der Handelsspanne zu verwechseln. 233 % Aufschlag klingen nach Wucher, sind aber exakt dieselbe Portion wie 30 % Wareneinsatz — nur die Bezugsgröße ist eine andere. Der Aufschlag rechnet auf den Einkauf, die Quote auf den Umsatz. Rechnen Sie im Zweifel immer über den Faktor: er lässt sich nicht falsch herum anwenden.

Und die ehrliche Grenze der Faktorkalkulation: sie deckt Personal, Miete und Energie nur pauschal ab. Ein Gericht mit teurem Wareneinsatz, aber wenig Arbeit (der Rinderfilet-Klassiker) trägt beim gleichen Faktor mehr zum Deckungsbeitrag bei als ein arbeitsintensives Billiggericht. Wer die Karte optimiert, schaut deshalb am Ende auf den Deckungsbeitrag pro Gericht, nicht nur auf den Faktor.

Beispiel: Buffet-Kalkulation pro Person

Beim Buffet kalkulieren Sie nicht pro Gericht, sondern pro Gedeck. Angenommen, die Komponenten eines Fingerfood-Buffets kosten im Einkauf zusammen 300,00 € netto und Sie kalkulieren für 50 Personen. Dann ist der Wareneinsatz pro Person 6,00 €. Bei einer Ziel-Wareneinsatzquote von 30 % ergibt das:

Buffet für 50 Personen, Ziel-Wareneinsatz 30 %
PositionWert
Wareneinsatz gesamt (netto)300,00 €
Personen50
Wareneinsatz pro Person6,00 €
Kalkulationsfaktor (bei 30 %)3,33
Netto-Preis pro Person20,00 €
Brutto pro Person, außer Haus (7 %)21,40 €
Brutto pro Person, im Haus (19 %)23,80 €

Zwei Dinge, die genau hier gern schiefgehen. Erstens der Schwund: am Buffet essen Gäste mehr als beim gesetzten Menü, und was am Ende übrig bleibt, ist Wareneinsatz, den niemand bezahlt hat. Kalkulieren Sie die Einkaufsmenge deshalb großzügiger als die reine 50-Personen-Rechnung — sonst rutscht Ihre echte Quote über die geplanten 30 %. Zweitens die Mehrwertsteuer: dasselbe Gedeck kostet den Gast 21,40 € über die Straße und 23,80 € am Tisch, allein wegen des Steuersatzes. Kalkulieren Sie den Preis immer netto und schlagen Sie den Satz erst am Schluss auf.

Kalkulieren Sie regelmäßig Buffets für Catering und Partyservice? Die eigene Seite zur Buffet-Kalkulation in Excel rechnet den Preis pro Person aus einer Komponentenliste, samt Schwund-Zuschlag und der 7-%/19-%-Grenze beim Catering.

7 % oder 19 %? Der Steuersatz, der die Kalkulation kippt

Kurz gesagt: seit dem 1. Januar 2024 gelten auf Speisen im Lokal wieder 19 %. Die 7 % aus den Corona-Jahren sind zum 31.12.2023 ausgelaufen. Außer Haus bleiben Speisen bei 7 %, Getränke liegen grundsätzlich bei 19 %.

Mehrwertsteuer in der Gastronomie (Stand Juli 2026)
LeistungSatz
Speisen zum Verzehr im Lokal19 %
Speisen außer Haus / zum Mitnehmen7 %
Getränke (alkoholisch und alkoholfrei)19 %
Lieferung / Catering ohne weitere Dienstleistung7 %

Für den Caterer ist die letzte Zeile die heikelste: Wird nur geliefert, sind es 7 % auf die Speisen. Kommen Dienstleistungen dazu — Personal, Geschirr, Aufbau, Abbau —, kippt die Leistung in eine sonstige Leistung mit 19 %. Die Grenze verläuft nicht am Essen, sondern am Serviceanteil. Genau deshalb rechnet dieser Rechner den Verkaufspreis netto und lässt Sie den Satz selbst wählen: dieselbe Speise, zwei Sätze, zwei Bruttopreise.

Häufige Fragen

Wie hoch sollte der Wareneinsatz in der Gastronomie sein?

Es gibt keinen gesetzlichen Wert, nur Richtwerte, und die hängen davon ab, ob Sie speisen- oder getränkegeführt sind. Für die Küche gilt eine Wareneinsatzquote von rund 28 bis 35 % des Nettoumsatzes als üblich, für Getränke 18 bis 25 %. Ein Betrieb mit hohem Getränkeanteil kommt in der Mischung tiefer heraus als eine reine Speisenwirtschaft. Entscheidend ist nicht der Branchendurchschnitt, sondern Ihr eigener Trend: steigt die Quote Monat für Monat, stimmt etwas mit Einkauf, Portionierung oder Schwund nicht.

Wie berechnet man den Kalkulationsfaktor?

Der Kalkulationsfaktor ist der Kehrwert der Ziel-Wareneinsatzquote: Faktor = 1 ÷ Wareneinsatzquote. Bei einem Ziel von 30 % ist der Faktor 1 ÷ 0,30 = 3,33. Den Netto-Verkaufspreis erhalten Sie, indem Sie den Wareneinsatz einer Portion mit diesem Faktor multiplizieren. Kostet die Portion 6,00 € im Einkauf, ergibt das 6,00 × 3,33 = 20,00 € netto. Der Faktor ersetzt aber keine Deckungsbeitragsrechnung: er deckt Personal, Miete und Energie nur pauschal ab.

Wareneinsatz und Rohaufschlag — wo ist der Unterschied?

Beide beschreiben dieselbe Kalkulation aus zwei Blickwinkeln. Die Wareneinsatzquote misst den Einkauf als Anteil am Umsatz (Wareneinsatz ÷ Umsatz). Der Rohaufschlag misst den Aufschlag als Anteil am Einkauf: (Verkaufspreis netto − Wareneinsatz) ÷ Wareneinsatz × 100. Eine Wareneinsatzquote von 30 % entspricht einem Rohaufschlag von rund 233 % — dieselbe Portion, zwei Prozentzahlen. Wer die beiden verwechselt, kalkuliert entweder viel zu billig oder viel zu teuer.

Welche Mehrwertsteuer gilt in der Gastronomie — 7 % oder 19 %?

Seit dem 1. Januar 2024 gelten auf Speisen, die im Lokal verzehrt werden, wieder 19 %. Die 7 %, die während der Corona-Jahre galten, sind am 31.12.2023 ausgelaufen. Zum Mitnehmen (außer Haus) bleiben Speisen bei 7 %. Getränke liegen grundsätzlich bei 19 %. Für die Kalkulation heißt das: rechnen Sie den Verkaufspreis immer netto, und schlagen Sie den passenden Satz erst am Ende auf — 7 % für die Speise über die Straße, 19 % für dieselbe Speise am Tisch.

Wie kalkuliert man ein Buffet pro Person?

Beim Buffet rechnen Sie nicht pro Gericht, sondern pro Gedeck. Addieren Sie den Wareneinsatz aller Komponenten und teilen Sie durch die kalkulierte Personenzahl — das ergibt den Wareneinsatz pro Person. Diesen multiplizieren Sie mit dem Kalkulationsfaktor. Der Fallstrick ist die Menge: am Buffet essen Gäste im Schnitt mehr als beim gesetzten Menü, und Reste sind Schwund, der in Ihre Wareneinsatzquote läuft. Kalkulieren Sie deshalb die Einkaufsmenge großzügiger als die reine Portionsrechnung nahelegt.

Ist der Export wirklich kostenlos?

Die Vorschau und die Gratis-Kalkulation sind kostenlos: Sie sehen Wareneinsatz, Faktor und Verkaufspreis sofort auf dem Bildschirm. Der Gratis-Download liefert eine funktionierende Excel-Datei mit lebenden Formeln und einem kleinen Wasserzeichen. Der Pro-Zugang (einmalig 19,90 €, kein Abo) entfernt das Wasserzeichen und schaltet die erweiterten Blätter frei.

Personal statt Ware: den Schichtplan rechnen

Der zweite große Kostenblock in der Gastronomie ist das Personal. Der Schichtplan-Generator baut die Rotation, prüft das Arbeitszeitgesetz und beziffert die steuerfreien Zuschläge nach § 3b EStG.

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Kostenrechnung, Wartungsplan, Provisionen, Fuhrpark: dieselbe Idee — Formular ausfüllen, echte Excel-Datei mit lebenden Formeln herunterladen.

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